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Bericht Soca 2016

 

Datum der Fahrt                     08. - 15. Mai 2016
Fotos der Fahrt                     Ruedi Eisenhut
                      Anita Merz
Leitung der Fahrt                     Christoph Eisenhut
Bericht der Fahrt                     Christoph Eisenhut

 

Vor der Soca-Fahrt:    

AmFreitag vor der Abfahrt machte meine Frau Anna einen Umzugstransport nach Stuttgart. In Rottweil ruft sie mich an, es laufe Hydraulikflüssigkeit aus dem Lenksystem. Der Garagist habe per Telefon geraten, nicht weiter zu fahren. Keine Garage hat offen. Freitag (Brückentag) nach Auffahrt! Sie lässt das Auto nach Villingen abschleppen und meine Mutter rettet den Umzug mit ihrem Auto mit Anhängerkupplung. Der Abschlepper meint, der Schaden sei bei ca. 3000 Euros... Sofort wird herumtelefoniert und Markus Brügger erklärt sich netterweise bereit, den Anhänger ab Villnachern an die Soca zu ziehen. Puhhh, Glück gehabt. Nun fehlt nur noch ein Auto. Ruedi hat vom Arbeitgeber ein super Angebot, günstig einen Europcar "Kilometerfrei" zu mieten. Er kriegt einen Touran den wir am Samstag holen. Nur noch das Boot und Gepäck in Luzern holen und wir sind doch noch bereit für die Soca!

Angemeldet sind 10 TeilnehmerInnen:

Pablo Eisenhut

Ruedi Eisenhut

Christoph Eisenhut

Markus Brügger

Anita Merz

Stephan Grenz

Sebastian Wühr

Miguel Wodraschke

Matthias Feik

Magdalena Wisskirchen

 
 

 

Sonntag, 08.05.2016:  

6 Uhr in der früh. Wir starten in Richtung Osten. In Pfäffikon SZ laden wir Anita auf und in Feldkirch steigt Stephan Grenz zu. Nun geht es via Arlberg, Innsbruck, Lofer, Zell am See und Bad Gastein via Tauernschleuse (Autoverlad) ins Mölltal und via Villach und den Predilpass nach Kobarid. Noch nie so flüssig und schnell hierhin gekommen. Bereits um 16 Uhr sind wir da. Das dritte Auto (4 Teilnehmer die ab München zusammen fahren) treffen verspätet ein, weil sie ab Villach in Richtung Ljubliana gefahren sind... Es kommt ein Gewitter mit etwas Regen.
Wir machen bei feinen Palachinka im Restaurant das Administrative und besprechen die Woche. Müde aber sehr zufrieden geht es bereits um 22 Uhr zu Bett.

Camp in Kobarid bei GewitterCamp in Kobarid bei Gewitter 

 

Montag, 09.05.2016:  

Heute starten wir um 11 Uhr beim Prijon-Shop in Cesoca und befahren die Hausfrauenstrecke. Wir haben sogar etwas Sonne und diese Strecke ist einfach schön! Unsere Neulinge paddeln erstaunlich gut und niemand bleibt in den engen Kurven im Holz hängen oder kentert in den kurzen Schwällen. Nach der Rückkehr vom Wasser spazieren wir zum Wasserfall direkt hinter dem Camping (Slap Kozak). Am Abend kochen wir zusammen Nudeln und besprechen den Tag. Die Gruppe ist bereit für etwas mehr. Aus der Schweiz erreicht mich die frohe Botschaft, dass Auto sei abholbereit in Villingen und die Marderbiss - Schläuchlein - Reperatur koste um die 100 Euros! Wieder sehr Müde gehen wir früh ins Bett.

Unser CampUnser Camp

Wasserfall bei CampingWasserfall bei Camping 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 10.05.2016:  

Heute starten wir mit der Hausstrecke. Bei herrlichem Wasserstand fahren wir ab der dritten Klamm. Ein paar Schwimmer und viel training in etlichen Kehrwassern geben Sicherheit und es wird eifrig Boote getauscht. Auf dem Zeltplatz haben wir einen "Silverbirch" ausgeliehen erhalten. Hübsches Boot! Die Hausfrauenstrecke nehmen wir gleich mit. Am frühen Abend fahren Pablo und Ruedi zusammen im Outside die Friedhofstrecke. Sie wollen schauen wie sie dieses Jahr ausschaut. Wieder kochen wir zusammen (Reis, Gemüse und Kokos - Erdnusssauce). Herrlicher Tag mit vollem Programm war das.

 

 

Mittwoch, 11.05.2016:  

Am Morgen starteten wir nochmals mit der Hausstrecke. Da einige Teilnehmer etwas Startschwierigkeiten hatten, etwas spät. Kurz nach Mittag waren wir erst bei der Koritnica - Mündung. Die Hausfrauenstrecke hatte viele Nebelschwaden da es immer mal wieder regnete. Am Abend befuhren Ruedi und Miguel sowie Christoph und Matthias die Friedhofstrecke im Outside. Leider übersah Christoph einen leicht überspühlten Felsen und so wurde aus der vermeintlichen Abkürzung ein kurzer Schwumm. Die Friedhofstrecke war ziemlich gut gefüllt und es schob und saugte an manchen Stellen ganz beachtlich.

Markus in seinem ElementMarkus in seinem Element

Matthias im ausgeliehenen Silverbirch, er ist nicht gekentert!Matthias im ausgeliehenen Silverbirch, er ist nicht gekentert!

 Anita im VertigeAnita im Vertige

 

Donnerstag, 12.05.2016:  

We did it again! Ja, der viele Regen in den Vortagen und besonders in der letzten Nacht hiess für uns am Morgen, Programmumstellung! Die geplanten Friedhofstrecken "Shuttles" mussten wegen zu hohem Pegel verschoben werden. Also besichtigten wir die Nadiza und beschlossen, alle diesen schönen (selten zu befahrenen) Fluss zu paddeln. Der Pegel der Nadisza lag bei 182 Kubiq. Sehr flott ging es dahin und einmal musste ein Ast-Baumverhau umtreidelt werden. In Stupizza, dem drittel der geplanten Fahrt gingen wir eine Stufe anschauen. Plötzlich Blizte es und es schüttete wie aus Kübeln. Man sah kaum etwas und unter der Brücke war es auch nicht trocken. Als wir eine Viertelstunde bei den Booten zurück waren, hatten diese bereits stattlich Wasser innen (vom Regen). Wir beschlossen, angesichts des nun sehr rasch steigenden Pegels die Fahrt hier zu beenden. Der Linienbus brachte Markus und Christoph zu den Autos am Ziel. Dort schüttete es wieder wie aus Kübeln. Dazu kam ein richtiger Hagelsturm. Die Hagelkörner spickten Autohoch vom Boden am. Ein Riesenkrach im Auto! Gut hatten wir abgebrochen! Nach der Heimkehr im Camp gingen wir zum Intaliener Pizza essen. Sehr feine und grosse Pizzas. Der Pegel hatte beim Ausstieg in Stupizza 222 Kubiq gehabt.

Alle Nadiza-Paddler (ausser Ruedi, der Photograf)Alle Nadiza-Paddler (ausser Ruedi, der Photograf)

 

Ich mach' den Aff'!Ich mach' den Aff'!

 

Freitag, 13.05.2016:  

Heute befuhren wir die Strecke Kobarid bis Tolmin. Direkt beim Start kenterten die zwei Outsides und so gab es vier Schwimmer und für Pablo, Christoph und Ruedi reichlich zu tun. Beim hochkraxeln verletzte sich Sebastian an einem hochspickenden Ast am Auge, konnte aber weiterpaddeln. Zum Glück sind drei OC-Paddler am Einstieg nach der kleinen Kobarid-Schlucht geblieben. Diese Schlucht hatte es heute in sich. Ziemliche Wucht und Krabbelwasser neben den wuchtigen Löchern... Mit riesigem Wetterglück ging es Volarie zu. Schönstes leichtes Wildwasser mit Schwällen dazwischen. Grosse weisse Kiesbänke, hellgrüne Wälder und dunkle Regenvorhänge. Über uns Sonne und kleine blaue Störungen... Nach Volarie (da sind wir bis jetzt immer raus) verändert sich der Fluss markant. Riesige Nagelfluhfelsformationen liegen im breiten Flussbett verstreut. Wildwasser vom feinsten. Ein Kehrwasser am anderen, alles aber übersichtlich und fair. Nach der Brücke von Tolmin rechts raus. Wunderschön war diese Fahrt. Das machen wir wieder! Der Augenpatient ging noch kurz in den Spital und wurde an einen Augenspezialist 30 km entfernt verwiesen. Nahe Triest musste er im Auge mit wenigen stichen nähen. Da er eine Augenbinde trägt, fällt er morgen Samstag aus. Da Pablo heute so gut gepaddelt ist entschliesst sich Christoph, den Raven wieder zu verkaufen und für ihn ein passendes Boot, einen Noekk bei Peter und Berta Brack zu bestellen. Ultramarinblau!

Nachdem die Passagiere in Sicherheit, konnte ausserhalb der Schlucht das erste Boot geborgen werden.Nachdem die Passagiere in Sicherheit, konnte ausserhalb der Schlucht das erste Boot geborgen werden. 
Ein Hölzlein spickt in's Auge...Ein Hölzlein spickt in's Auge... Ruedi im neuen NoekkRuedi im neuen Noekk
Markus, alle Achtung was er mit seinem Boot paddelt!!!Markus, alle Achtung was er mit seinem Boot paddelt!!! Entspannt bis zur nächsten Schnelle...Entspannt bis zur nächsten Schnelle... Ruhiges KehrwasserRuhiges Kehrwasser

 

Samstag, 14.05.2016:  
Am Morgen befuhren Ruedi und Anita sowie Christoph und Markus in zwei Outsides die Friedhofstrecke. Der Pegel war wieder auf 38 Kubiq Brücke Zaga gefallen. Troztdem war es ziemlich wuchtig. Wunderschöne Fahrt mitten durch die Felsen. Den zwei Passagieren hat dies sehr gefallen. Danach fuhr unser Shuttle-Bunny Matthias die zwei zurück auf den Camping und brachte dafür Stephan und Magdalena mit. Noch einmal wurde die ganze Friedhofstrecke befahren. Der Pegel ist inzwischen bereits um 5 Kubiq gesunken. Es ist gewaltig, was dass für einen Unterschied ausmacht. Danach fuhren alle zusammen zurück auf den Camping. Auf dem Camping mochte Christoph nicht mehr paddeln. Zu lange die Arme, zuviel in einer Woche gepaddelt. Auch Miguel entschied sich, nicht zu paddeln und so befuhren 7 Paddler in 6 Booten die Strecke von Kobarid nach Tolmin. Zuvor wagten sich Ruedi und Pablo noch einmal an die Schlucht von Kobarid.  Unterhalb KobaridUnterhalb Kobarid
   

 

Sonntag, 15.05.2016:  
Ab 06.30 Uhr packten alle eifrig zusammen. Öfen, Zelte und Liegen wurden verpackt und im Anhänger verstaut. Kurz vor 8 Uhr gab es Frühstück im Restaurand. Pünktlich um halb Neun verabschiedeten wir uns und machten uns auf die lange Heimfahrt. Ohne viel Verkehr ging es für die zwei schweizer Autos mit längerer Pause in Lofer zurück in die Heimat. Glücklich und zufrieden kamen alle zu Hause an. Diese Woche wird allen in bleibender Erinnerung sein!